Als der Tod das Fliegen lernte | Die Luftfahrt in Europa vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs

Luftfahrt

9. Oktober 2015 bis 3. April 2016 |
Ausstellung im Verkehrsmuseum Dresden |

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Canada Aviation and Space Museum.

Das Verkehrsmuseum erweckt mit seiner Ausstellung die Pionierzeit der Luftfahrt zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder zum Leben: Einzigartige Fotoaufnahmen dokumentieren die Entwicklung der Luftfahrt in Europa und die Begeisterung der Menschen für die Ballone, Luftschiffe, Flugzeuge und die tollkühnen Frauen und Männer, die den Flug wagten. In jener Zeit waren die Starts und Landungen oft wahre Volksfeste, zu denen tausende Zuschauer auf die Flugfelder strömten. Sie wollten mit eigenen Augen sehen, wie sich der Mensch den Traum vom Fliegen erfüllte.

Der Zauber dieser Pionierphase währte nur kurz: Mit dem 1. Weltkrieg verlor die Luftfahrt ihre Unschuld, die Fluggeräte wurden erstmals als Waffe eingesetzt. Luftschiffe überwachten die See und beteiligten sich an Luftangriffen, Ballone wurden zur Gefechtsfeld-Aufklärung eingesetzt, Flugzeuge dienten als Bomber. Aus dem verwirklichten Traum vom Fliegen wurde der Alptraum militärischer Verwendung.

In der Ausstellung werden zum ersten Mal Bilder aus der 1.500 Fotos umfassenden Sammlung des k. k. Österreichischen Flugtechnischen Vereins gezeigt. Ergänzt um originale Objekte und eine Fokker, wird der Geist jener Jahre, werden der Aufbruch und die Ernüchterung spürbar.

(Text- und Bildquelle: Veranstalter)