Die Kunst zu Widerstehen | Gegenkultur und Subkultur in der DDR

Ab 30. Juni 2018 |
Ausstellung in der Gedenkstätte Bautzner Straße |

 

Als Gegenbewegung zur etablierten und systemnahen DDR-Kunst entstand Kunst im Untergrund. Das Ungehörige, Unangepasste und der Skandal waren Inspiration und schöpferischer Faktor.

Systemkritische Künstler hatten kaum Ausstellungsmöglichkeiten. Sie verlegten ihre Galerien in private Wohnungen und schenkten einander zu allen möglichen Anlässen ihre unverkäufliche Kunst. So entstanden in den Interieurs beachtliche Kunstsammlungen. Diese illegalen Ausstellungen und die Künstler selbst standen dabei unter strenger Beobachtung der Stasi. So wurden zum Beispiel zwei der ausstellenden Künstler und ihre neugeschaffene Kunstform Mail Art in der OV »FEIND« durch die Staatssicherheit erfasst.

 

Veranstalter: BStU, Außenstelle Dresden
Veranstaltungsort: Gedenkstätte Bautzner Straße, Bautzner Straße 112a, 01099 Dresden

Weitere Informationen

(Textquelle: Veranstalter | Bild: Mail-Art eines Dresdner Künstlers, welche von der Stasi konfisziert wurde (Ausschnitt), Quelle: BStU, MfS, BV Dresden, Abt. XX, Fo. Nr. 10074)