Ein Schatz nicht von Gold | Benno von Meißen, Sachsens erster Heiliger

12. Mai bis 5. November 2017 |
Ausstellung in der Albrechtsburg Meißen | 

 

Verstoßen, angebetet, gefangen, begnadigt, geheiligt: Im Leben und Nachwirken Bennos von Meißen herrschen Machtspiele, Glaube und Streit. Zum 500. Jahrestag der Reformation widmet sich die Ausstellung »Ein Schatz nicht von Gold – Benno von Meißen, Sachsens erster Heiliger« erstmals umfassend jener historischen Persönlichkeit, deren Wirken mitten in Europa noch bis heute die Menschen bewegt, von Sachsen über Bayern bis nach Rom.

Bennos Heiligsprechung im Jahr 1523, die sowohl von der katholischen Kirche als auch von den Reformatoren instrumentalisiert wurde, gilt bis heute als eine der kontroversesten der frühen Neuzeit. Martin Luthers wortgewaltige Streitschrift »Wider den neuen Abgott und den alten Teufel, der zu Meißen soll erhoben werden« sorgte dafür, dass die Kanonisation des Meißner Bischofs selbst über die Grenzen der deutschen Staaten hinaus ein heiß diskutiertes Thema wurde. 500 Jahre nach Beginn der Reformation erinnert »Ein Schatz nicht von Gold« auch an jene Kontroversen zwischen Reformatoren und ihren Gegnern.

Die multimediale Ausstellung auf der Albrechtsburg Meissen öffnet vom 12. Mai bis zum 5. November 2017 ihre Pforten. Besucher können dann am authentischen Ort des Wirkens Bennos, dem Meißner Burgberg, mehr über die Geschichte des Heiligen Benno erfahren.

Veranstalter: Albrechtsburg Meißen
Ort: Albrechtsburg Meißen, Domplatz 1, 01662 Meißen

Öffnungszeiten:
März bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr
November bis Februar täglich von 10 bis 17 Uhr

Weitere Informationen

(Text- und Bildquelle: Veranstalter)