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Alte Heimat – Neue Heimat | Erinnerung in Literatur und Landschaft des Grenzraums

30. Januar 2016 | 9:00

Symposium mit Prof. Dr. Walter Schweidler, Eva Sturm, Julia Schoch, Kenka Lekovich, Prof. Dr. Paul Zalewski, Prof. Dr. Marcus Köhler, Gaetano Dato |

Der Grenzraum entlang des ehemaligen »Eisernen Vorhangs« von der Ostsee bis zum Mittelmeer ist ein geographischer, zeitlicher und fiktiver Ort, der für Menschen, die dort leben oder lebten, Heimat bedeutet. Der Zweite Weltkrieg verursachte hier Grenzziehungen und Grenzkonflikte, verbunden mit Vertreibung und Neubesiedlung, die erst mit Ende des Kalten Krieges definitiv abgeschlossen wurden. Damit setzte eine Entwicklung ein, die 2004 in die EU-Osterweiterung mündete und die auch unter dem Vorzeichen des Zusammenwachsens der Regionen stand.

Doch können Grenzregionen, die so lange von nationaler und ideologischer Abgrenzung geprägt waren, deren Narrative noch immer nachwirken, zu einem transnationalen Identifikationsraum werden, zu »Heimat«? Heimat wird oft aus der Retrospektive begriffen, beschrieben und definiert. Erinnerung wird so zu einem Medium, in dem die Frage, was Heimat, aber auch was Identität ist, implizit oder explizit verhandelt wird.

WissenschaftlerInnen aus den Ländern dieses Grenzraums sind eingeladen, die wechselseitige Beeinflussung von kultureller Identität, gesellschaftlichen Transformationsprozessen und nationaler Grenzziehung auszuloten.

(Textquelle: Veranstalter)

Details

Datum:
30. Januar 2016
Zeit:
9:00
Veranstaltungskategorie:
Website:
http://www.kas.de/sachsen/de/events/66742/

Veranstaltungsort

Kulturrathaus Dresden
Königstraße 15
Dresden, 01097 Deutschland
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Website:
http://www.dresden.de/de/kultur/veranstaltungen/kulturrathaus.php