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DDR-Vertragsarbeiter konfrontiert mit Fremdenfeindlichkeit

3. April 2018 | 20:00

Vortrag im Rahmen der Reihe »ErinnerungMachtZukunft« |

Mit Emiliano Chaimite, Dresden.

Der Mosambikaner Jorge João Gomondai wurde das erste Todes­opfer eines fremdenfeindlichen Überfalls in Dresden nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Rund 20.000 Mosambikanerinnen und Mosambikaner arbeiteten in Fabriken, Schlachthöfen, Bergwerken und anderen Volkseigenen Betrieben der DDR. Auf einen Großteil ihres Lohnes warten die Gastarbeiter aus dem damaligen sozialistischen Bruderstaat noch heute. Sie erlebten in der DDR und im Nachwende-Deutschland Einsamkeit, Heimatlosigkeit und Rassismus, aber natürlich auch glückliche Tage.

Emiliano Chaimite ist Mitglied im Vorstand von Afropa e.V., »Facharbeiter der Integration« (taz, 2012) und ehemaliger Vertragsarbeiter.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V.

(Textquelle: Veranstalter)