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Der Lebensweg religiöser Frauen (Nonnen und Beginen) nach der Einführung der Reformation

16. März 2017 | 18:00

Vortrag von Dr. Antje J. Gornig, M.A. |

Die Lebenswelten religiöser Frauen in Spätmittelalter und Früher Neuzeit erscheinen den heutigen Menschen unvorstellbar weit weg. Insbesondere im Mutterland der Reformation, in Sachsen, scheint es diese kaum gegeben zu haben.

Das liegt einmal an der nahezu restlos, auch materiell beseitigten Erinnerung an die altgläubige Zeit und der Ausrichtung der Perspektive auf die vorreformatorische Epoche nach dem evangelisch-lutherischen Narrativ der Verbesserung der Gesellschaft durch Luthers Wirken und Nachwirken. Eben im 500. Jubeljahr der Reformation wird dieses wieder deutlich. Zudem ist das Thema in Sachsen bisher noch wenig erforscht.

Anhand ausgewählter Schriftzeugnisse aus der Leipziger Stadtgeschichte sollen im Vortrag von Antje J. Gornig Einblicke in die Lebenswelten spätmittelalterlicher Stadtbewohnerinnen, insbesondere geistlicher Frauen, Nonnen und Beginen, und Ausblick auf die durch die lutherische Reformation bewirkten Veränderungen für diese geboten werden.

Die Historikerin Dr. des Antje J. Gornig ist seit 2016 Referentin für Hochschulentwicklungsplanung an der Universität Potsdam.

(Text- und Bildquelle: Veranstalter)

Details

Datum:
16. März 2017
Zeit:
18:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Website:
http://www.frauenstadtarchiv.de/

Veranstaltungsort

Stadtarchiv Dresden
Elisabeth-Boer-Straße 1
Dresden, 01099 Deutschland
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Website:
http://www.dresden.de/de/rathaus/aemter-und-einrichtungen/unternehmen/stadtarchiv.php