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Die »Magdeburger Bluthochzeit« am 10. Mai 1631 | Das Ereignis und seine europäischen Wirkungen

26. Juni 2018 | 19:30

Vortrag und Gespräch im Rahmen der Reihe »Städte im Krieg – Städte für den Frieden« |

Mit Prof. Dr. Matthias Puhle (Landeshauptstadt Erfurt, Beigeordneter für Kultur, Schule und Sport)
Musik: Thomas Friedlaender (historische Blas- und Perkussionstrumente)

Die Magdeburger Hochzeit (auch Magdeburgs Opfergang oder danach ganz allgemein Magdeburgisieren) bezeichnet die Verwüstung der Stadt Magdeburg am 10. Maijul. / 20. Mai 1631greg. durch kaiserliche Truppen unter Tilly und Pappenheim im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges. In drei Tagen hatte eine Soldateska im Blutrausch 20.000 Menschen ermordet und dabei solche Gräuel begangen, dass Ausschreitungen dieser Art künftig einen Namen hatten: »Magdeburgisierung«. Der Begriff soll die erzwungene Vermählung zwischen dem Kaiser und der Jungfrau Magdeburg beschreiben, die auf dem Wappenschild der Stadt abgebildet ist und sich über 100 Jahre gegen Zahlungen an den Kaiser gewehrt hatte. Professor Matthias Puhle hat sich mit diesem Thema befasst und dazu publiziert.

Eintritt frei

(Textquelle: Veranstalter)

Veranstaltungsort

Unterkirche der Frauenkirche (Zugang über Eingang F)
Neumarkt
Dresden, 01067 Deutschland
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