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Ein Netzwerk der Komplizen? Der NSU und seine Mitwisser

20. September 2018 | 19:00

Diskussion |

Dr. Mehmet Daimagüler, Anwalt der Nebenklage im NSU-Prozess
Doris Liebscher, Juristin, Humboldt-Universität zu Berlin
Lars Rohwer, seit 2015 Vorsitzender des 1. NSU Untersuchungsausschusses in Sachsen, Mitglied des Sächsischen Landtages

Moderation:
Heike Kleffner, Journalistin

 

Über mehr als 10 Jahre beging eine rechtsextreme Terrorgruppe unerkannt und unbehelligt rassistische Morde, Raubüberfälle und Sprengstoffanschläge. Einige Täter des »Nationalsozialistischen Untergrunds« standen vor Gericht, manche Unterstützer werden wohl nie belangt werden. Denn Beobachter sind sich einig darüber, dass hinter dem NSU ein breites Netzwerk stand, das durch aktive Förderung mit Infrastruktur, Geld und Informationen, aber auch durch Verschweigen und Verschleiern die Terrorattentate des NSU erst ermöglichte.

Wie wirkte sich gesellschaftlich verbreiteter, alltäglicher und in stitutionell verankerter Rassismus aus, der lange die Opfer des Terrors als Täter in den Blick nahm? Und welche Form der Aufar beitung ist nun gefordert, damit in Zukunft ein Entstehen weiterer rechtsextremer Terrornetzwerke verhindert wird?

Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsches Hygiene-Museum und Weiterdenken – Heinrich-Böll- Stiftung Sachsen.

(Textquelle: Veranstalter)

 

Veranstaltungsort

Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Lingnerplatz 1
Dresden, 01069 Deutschland
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Website:
http://www.dhmd.de/index.php?id=37