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Lange Schatten

8. März 2018 | 19:00

Gespräch |

Welches Erbe haben die Nachkommen nationalsozialistischer Täter zu tragen und wie gehen Familien mit diesem Erbe um?

Das 2016 erschienene Buch »Der lange Schatten der Täter – Nachkommen stellen sich ihrer NS-Familiengeschichte« von Alexandra Senfft betrachtet die transgenerationellen Folgen des Nationalsozialismus und versucht einen Dialog mit den Opfern und ihren Nachkommen.

Auch Ingo Vetters künstlerische Arbeit in der Ausstellung thematisiert den Umgang mit dem eigenen Familienerbe und berührt die Frage nach der Täterschaft seiner Vorfahren, während Amit Epstein in der Trilogie »Stockholm Syndrom« und seinem Film »Gloomy Sabbath« den Ambivalenzen von Schuld, Trauma und Geborgenheit aus zwei Perspektiven nachspürt: einer durch die Großeltern geprägten europäisch-israelischen Exilkultur und einer mit der schuldhaften Beteiligung ihrer Großeltern an den NS-Verbrechen konfrontierten dritten Generation in Deutschland.

Alexandra Senfft spricht nach der Vorstellung ihres Buches mit den Künstlern Ingo Vetter und Amit Epstein über das Erbe von Schuld und Verantwortung.

(Textquelle: Veranstalter)

Veranstaltungsort

Kunsthaus Dresden
Rähnitzgasse 8
Dresden, 01097
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