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Okkupation | Über die Vereinnahmung von Kunst und Geschichte

Montag, 4. Februar 2019 | 19:00

Konzert des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik und Assimilation Process mit Neuinterpretationen von Werken Dimitri Schostakowitschs und Samuel Barbers |

Kunst wie auch Geschichte sind hart umkämpfte Felder. Bester Beispiel: der 13. Februar in Dresden. Längst hat sich dieser Tag vom Gedenk- zum Kampftag um das »richtige Gedenken« gewandelt, bei dem es darum geht, das Feld der Geschichte zu okkupieren, um die Deutungshoheit über ein historisches Ereignis zu erlangen.

Zusammen mit Assimilation Process, einem gestandenen Produzenten elektronischer Musik, reflektieren Schülerinnen des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik solche Okkupation von Geschichte mit der Neuinterpretation von Samuel Barbers »Adagio for Strings« und Dimitri Schostakowitschs »Streichquartett Nr. 8«. Beide Stücke gelten als Klassiker der Erinnerungsarbeit. Sie thematisieren Krieg, Trauer und das Gedenken an die Toten. Zugleich stehen sie für die Möglichkeit und Unmöglichkeit, dass Künstler gegen Vereinnahmungen und Instrumentalisierungen ihrer Werke intervenieren.

In Kooperation mit dem Sächsischen Landesgymnasium für Musik und Kultopia Dresden

(Textquelle: Veranstalter)

Details

Datum:
Montag, 4. Februar 2019
Zeit:
19:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Website:
https://www.mhmbw.de/veranstaltung

Veranstaltungsort

Militärhistorisches Museum Dresden
Olbrichtplatz 2
Dresden, 01099 Deutschland
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Website:
http://www.mhmbw.de/