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Private Trauer nach dem Ersten Weltkrieg in Europa

5. Dezember 2018 | 19:00

Vortrag |

Referent:
Prof. Dr. Stéphane Audoin-Rouzeau, Direktor des Museums zur Geschichte des Ersten Weltkrieges / Historial de la Grande Guerre, in Péronne/Somme und Professor für Neuere Geschichte an der École des hautes études en sciences sociales Paris

Moderation:
Prof. Dr. Roswitha Böhm und Dr. Torsten König, beide Technische Universität Dresden, Institut für Romanistik

Die kollektive Trauer in Europa nach 1918, die sich in Denkmälern für die Toten, in Gedenkzeremonien oder öffentlichen Reden äußerte, ist ein Phänomen, das heute sehr gut erforscht ist. Was aber weiß man von der privaten Dimension, von der Trauer der Eltern und Kinder, der Brüder und Schwestern, die einen oder mehrere ihrer Nächsten an der Front verloren hatten? Ist es möglich, eine Geschichte dieser noch immer relativ unerforschten Form der Trauer zu schreiben? Einhundert Jahre nach dem Ende der »Grande guerre« skizziert der Mentalitäts-Historiker Stéphane Audoin-Rouzeau, einer der renommiertesten Experten des Ersten Weltkriegs in Frankreich, in seinem Vortrag eine Geschichte der privaten Emotionen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Centrum Frankreich|Frankophonie an der Technischen Universität Dresden, mit Unterstützung des Institut français Deutschland und der Mission du centenaire de la Première Guerre mondiale.

(Textquelle: Veranstalter)

Details

Datum:
5. Dezember 2018
Zeit:
19:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
Website:
https://www.dhmd.de/veranstaltungen/kalender/veranstaltungsdetails/180/2018-12-05/

Veranstaltungsort

Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Lingnerplatz 1
Dresden, 01069 Deutschland
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Website:
http://www.dhmd.de/index.php?id=37