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Rechtsextremismus und Demokratie in Sachsen

14. November 2018 | 19:00

Eine diskursorientierte Analyse parteipolitischer Aussagen zu rechtsextremen Übergriffen in Sachsen |

Mit Ulrike Heinze (Politikwissenschaftlerin) und Vertreterin von Kulturbüro Sachsen (angefragt)
Moderation: MdL Kerstin Köditz

Die aktuellen rassistischen Geschehnisse in Chemnitz passen zu der Reihe an Vorfällen, welche die nun veröffentlichte Masterarbeit thematisiert: Ein Nazimob, der anders Aussehende und Denkende jagt. Eine überforderte Polizei. Eine Staatsregierung, welche die Vorfälle kleinredet und gleichzeitig eine »Zivilgesellschaft« in der Verantwortung sieht, der sie an vielen anderen Stellen immer wieder Steine in den Weg legt. Und schlussendlich Oppositionsparteien, die das Regierungshandeln kritisieren.

Ulrike Heinze schaut genauer auf die Ereignisse in Heidenau 2015 und stellt sie  exemplarisch den Vorfällen in Mügeln 2007 und Hoyerswerda 1991 gegenüber. Sie untersucht dabei Diskursstrategien und Argumentationsmuster der Parteien und welche Einflüsse diese auf die Gesellschaft haben. Im Anschluss an die Buchvorstellung wollen wir gemeinsam mit Expert*innen und dem Publikum über notwendige Schritte diskutieren, um klar gegen rechte Tendenzen mobil zu machen.

(Textquelle: Veranstalter)

Veranstaltungsort

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