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Zuversicht ohne Gott?

5. April 2018 | 20:00

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe »ErinnerungMachtZukunft« |

Prof. Dr. Eberhard Tiefensee, Erfurt
Burkard Pilz, Dresden
Elisabeth Neuhaus, Dresden

Die Form der Religiosität verändert sich: Ihre institutionelle, kirchliche Gestalt verliert seit Jahrzehnten an Bedeutung für den individuellen Menschen und damit auch für die Gesellschaft. Indem soziale Zwänge entfallen, wird der Glaube viel mehr zur Entscheidung des Einzelnen. Wenn aber die Religion nicht mehr über das Potential verfügt, Sinnfragen des postmodernen Menschen zu beantworten, entsteht die Frage nach Alternativen.

Andererseits stellt sich Christen die Frage, ob ihre verantwortete Hoffnung auf ein gutes Ende der Geschichte noch die passende Antwort auf jene Zukunftserwartungen ist, die ohne Gott auskommen wollen. Welche Deutungsmöglichkeit der Situation der Zeit bietet die natürliche Sehnsucht, die einen Schlüsselbegriff christlicher Anthropologie darstellt? Gibt es eine gemeinsame Praxis von Menschen, die ihre Zuversicht aus dem Glauben an Gott schöpfen und jenen, die andere Quellen dafür namhaft machen? Wie werden sich die Kirchen angesichts dieser Herausforderungen verändern?

Prof. Dr. Eberhard Tiefensee Professor für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Burkard Pilz ist Oberlandeskirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Sachsen. Elisabeth Neuhaus ist Leiterin der Hauptabteilung ‚Pastoral und Verkündigung‘ des Bistums Dresden-Meißen.

Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit der Bunten Kirche Neustadt.

(Textquelle: Veranstalter)

Veranstaltungsort

Unterkirche der Frauenkirche (Zugang über Eingang F)
Neumarkt
Dresden, 01067 Deutschland
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