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Mai 2018

»Grüß Gott! Da bin ich wieder!« | Karl Marx in der Karikatur

22. Mai 2018 | 19:00
Wir AG Dresden, Martin-Luther-Straße 21
Dresden, 01099 Deutschland
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Finnisage | Katja Kipping (Vorsitzende DIE LINKE.) und Rolf Hecker (Herausgeber) im Gespräch zur Ausstellung und zu Marx. Seit 170 Jahren wird Marx karikiert: als Chefredakteur der »Rheinischen Zeitung«, als Stammvater des Sozialismus, als Kronzeuge der Krise heute. Karikaturen sind Abbilder der Zeitgeschichte. Es gibt sie, offen oder verdeckt, in jeder Gesellschaft. Und Zeichner aus aller Welt lassen nicht von IHM… Wenn gefragt wird, was IHN so attraktiv macht: Karikaturisten zeichnen das Oben und Unten, das Große und Kleine, die Verflechtungen, die…

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Juni 2018

Tote ohne Lobby? Die Ruhestätte für die Opfer der Wehrmachtsjustiz auf dem Dresdner Nordfriedhof

13. Juni 2018 | 18:00
Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2
Dresden, 01067 Deutschland
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Carola Ilian (Künstlergruppe Pink Tank) im Gespräch mit Norbert Haase (Dresdner Historiker), Wolfgang Oleschinski (Gedenkstättenleiter DIZ Torgau) und Rene Senenko (Sprecher Bündnis Hamburger Deserteurdenkmal). In einer entlegenen Ecke des Friedhofes ruhen 136 zwischen 1941 und 1943 hingerichtete Wehrmachtsangehörige. Die zu DDR-Zeiten erst 1956 angelegte Sammelgrabstätte wird selten besucht und spielt im erinnerungspolitischen Diskurs in Dresden bisher keine Rolle. Die Veranstaltung möchte auf diesen Umstand hinweisen und einen Beitrag dazu leisten, das Gedenken an die Wehrmachtsdeserteure in der lokalen Erinnerungskultur weiter zu etablieren und…

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Die »Magdeburger Bluthochzeit« am 10. Mai 1631 | Das Ereignis und seine europäischen Wirkungen

26. Juni 2018 | 19:30

Vortrag und Gespräch im Rahmen der Reihe »Städte im Krieg – Städte für den Frieden« | Mit Prof. Dr. Matthias Puhle (Landeshauptstadt Erfurt, Beigeordneter für Kultur, Schule und Sport) Musik: Thomas Friedlaender (historische Blas- und Perkussionstrumente) Die Magdeburger Hochzeit (auch Magdeburgs Opfergang oder danach ganz allgemein Magdeburgisieren) bezeichnet die Verwüstung der Stadt Magdeburg am 10. Maijul. / 20. Mai 1631greg. durch kaiserliche Truppen unter Tilly und Pappenheim im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges. In drei Tagen hatte eine Soldateska im Blutrausch 20.000…

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Der Liedermacher Stephan Krawczyk

30. Juni 2018 | 18:00
Haus der Kirche – Dreikönigskirche, Hauptstraße 23
Dresden, 01097 Deutschland
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Konzert-Gesprächsabend in der Reihe »Freiheit, die ich meine« | Zensur, Auftrittsverbot, Gefangenschaft – Stephan Krawczyk hat die künstlerischen Grenzen der Freiheit in der DDR schmerzhaft erfahren müssen. Der Berliner Liedermacher zog den Groll des DDR-Regimes auf sich, weil er für die Freiheit seiner Musik auf die Straße ging. Er spricht und singt über die Aufarbeitung dieser Zeit – aber auch davon, dass er sich von den Schatten der Vergangenheit gelöst hat. In Wort und Musik setzt der singende Philosoph sich auch…

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Juli 2018

Zwischen Beruf und Berufung | Künstlerisches Handeln in den 1950er Jahren

5. Juli 2018 | 16:30
Städtische Galerie Dresden, Wilsdruffer Straße 2
Dresden, 01067 Deutschland
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Kunstgespräch im Rahmen der Ausstellung »Die Bildhauerin und Zeichnerin Susanne Voigt wiederentdeckt« | Antje Kirsch, Freie Akademie Kunst + Bau e.V. Gwendolin Kremer, Kustodie der TU Dresden Dr. Carolin Quermann, Kustodin der Städtischen Galerie Dresden (Textquelle: Veranstalter)  

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Erzählen über Greta Wehner zum 112. Geburtstag Herbert Wehners

7. Juli 2018
Theaterruine St. Pauli, Königsbrücker Platz
Dresden, 01097 Deutschland
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Traditionell begehen wir jedes Jahr im Sommer den Geburtstag unseres Namensgebers Herbert Wehner, der am 11. Juli seinen 112. Geburtstag feiern würde. In diesem Jahr steht diese Veranstaltung ganz im Zeichen der Erinnerung an seine vor wenigen Monaten verstorbene Witwe Greta Wehner. Wir wollen uns mit Freunden und langjährigen Weggefährten wie Franz Müntefering und Wehner-Biograf Christoph Meyer an diese großartige, kluge und politisch aktive Frau erinnern, die weit mehr war als nur die Frau an der Seite von Herbert Wehner.…

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August 2018

Die göttliche Ordnung

15. August 2018 | 20:45
Blaue Fabrik, Eisenbahnstraße 1
Dresden, 01097 Deutschland
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Film (CHE, 2017, Petra Biondina Volpe) und Gespräch | Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Ort im Appenzell lebt. Die Dorf- und Familienordnung gerät gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.…

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Fachgespräch »Kritische Politische Bildung«

24. August 2018 | 10:00
HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10
Dresden, 01099 Deutschland
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Gespräch | Die Gesprächsreihe, die im März 2018 begann, möchte Akteurinnen und Akteuren der politischen und historischen Bildung Gelegenheit geben, ihre eigene Arbeit zu reflektieren, Erfahrungen auszutauschen und selbst im Diskurs um die Weiterentwicklung der Ziele und Formate wirksam zu werden. Aufgrund der limitierten Platzkapazität ist eine Anmeldung zwingend erforderlich. Sie erhalten eine Bestätigungsmeldung, solange die Plätze für einen Einstieg ausreichen. Anmeldung erforderlich unter info@hatikva.de (Textquelle: Veranstalter)

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September 2018

Erinnerung an Dr. Erhard Frommhold

13. September 2018 | 19:00
Galerie Holger John, Rähnitzgasse 17
Dresden, 01097 Deutschland
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Wir erinnern im Jahre seines 90. Geburtstages und 11. Todestages an Dr. Erhard Frommhold | Erhard Frommhold war ein leidenschaftlicher Büchermacher, der in der normierten Kultur der DDR eine andere Lesart von Kunst und Geschichte ermöglicht hat. Von 1952 bis Ende 1991 war Frommhold Lektor im Verlag der Kunst Dresden, dessen Profil er mit der Wiederentdeckung des jüdischen Fotografen Helmar Lerski 1958, mit der ersten Monographie über den Konstruktivisten El Lissitzky, mit Büchern des fast vergessenen Wilhelm Fraenger über Jörg…

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Städte im Krieg – Städte für den Frieden: Bethlehem

18. September 2018 | 19:30

Vortrag und Gespräch | Anton Salman, Bürgermeister von Bethlehem Dr. Hiyam Marzouqa, Chefärztin des Caritas Baby Hospital Bethlehem   Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V. in Kooperation mit dem Dresdner Geschichtsverein e.V. und der Sächsischen Staatskanzlei Gefördert im Rahmen des Landesprogramms »Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz« Eintritt frei (Textquelle: Veranstalter)

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Wir müssen reden: »Bilderstreit« mit Blickkontakt

26. September 2018 | 19:30
Albertinum, Tzschirnerplatz 2
Dresden, 01067 Deutschland
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»Besser-Wessi« und »Jammer-Ossi«. Vorurteile, Desinteresse und Missverständnisse | Im Gespräch mit Karl-Siegbert Rehberg (Technische Universität Dresden) Hans-Peter Lühr (Publizist, Dresden) Stefan Locke (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Hans Vorländer (Technische Universität Dresden) Ulrike Lorenz (Kunsthalle Mannheim) Die Klischees über den jeweils anderen Teil Deutschlands sind auch fast 30 Jahre nach der Wende fest in den Köpfen verankert. Woher stammen diese Vorurteile, warum können sie sich so hartnäckig halten und welche Möglichkeiten bieten sich, diese Mauern in den Köpfen einzureißen? (Textquelle: Veranstalter)  

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Oktober 2018

Die Carus-Sachen

3. Oktober 2018 | 19:00
QF-Hotel am Neumarkt, Neumarkt 1
Dresden, 01067 Deutschland
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Autorenlesung mit Uwe Tellkamp | Im Rahmen einer Vater-Sohn Beziehung schildert der Schriftsteller und Arzt Uwe Tellkamp Leben und Werk des berühmten Dresdner Universalgenies Carl Gustav Carus, der als Mediziner, Schriftsteller, Maler und als Naturphilospoph auch für die Nachgeborenen Dresdner Geistesgeschichte entscheidend mitgeprägt hat. Die Erzählung »Die Carus-Sachen« zeichnet zudem ein bemerkenswertes Porträt Dresdens in den späten Jahren der DDR und beschert ein Wiedersehen mit der Familie Hoffmann, die als Teil der »Turmgesellschaft« in Tellkamps preisgekrönten Roman »Der Turm« und…

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DUX: Benito Mussolini oder der Wille zur Macht

5. Oktober 2018 | 20:00
Kulturhaus Loschwitz, Friedrich-Wieck-Str. 6
Dresden, 01326 Deutschland
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Lesung und Gespräch mit Werner Bräuninger | Werner Bräuninger hat mit der vorliegenden Biographie das Leben des »Duce« umfassend dargestellt. Detailgenau schildert er familiäre Herkunft und politische Genese des jungen Mussolini, seine Prägung als revolutionärer Sozialist in der Romagna, die Jahre seines Exils in der Schweiz und den Aufenthalt im Trentino, die Metamorphose zum leidenschaftlichen Interventionisten 1914, sowie seinen Weg zum Begründer des Faschismus. Sein Leben und Handeln sind bis heute eine einzige Provokation. Und immer noch ist er als…

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Revolutionsspaziergang | Erinnerungsorte der Arbeiterbewegung vor 100 Jahren

10. Oktober 2018 | 16:00
Dresden, Deutschland

Stadtrundgang mit dem Historiker Dr. Willy Buschak | Auf dem Altmarkt begann am 8. November 1918 die Revolution in Dresden. Einen Tag später übernahm ein Arbeiter- und Soldatenrat die Macht in der Stadt, befreite Dresden aus dem Griff des Militärs, setzte den König ab und das Frauenwahlrecht durch. Unser Stadtspaziergang am 10. Oktober 2018 führt zu Schauplätzen der Revolution. Wir entdecken, worum es damals ging, wie die Revolution das Leben, insbesondere der Dresdnerinnen, veränderte, welche Folgen die revolutionären Ereignisse hatten…

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»Rückblick« und »Zukunftsblick«: Zugang und Umgang mit Kunst aus der DDR im musealen Kontext

18. Oktober 2018 | 18:30
Albertinum, Tzschirnerplatz 2
Dresden, 01067 Deutschland
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Im Gespräch mit Bernd Heise (Direktor des Leonhardi-Museums, Dresden), Ulrike Kremeier (Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseums für Moderne Kunst, Cottbus), Hilke Wagner (Direktorin des Albertinum, Dresden), Jörg-Uwe Neumann (Direktor der Kunsthalle Rostock), Hans-Ulrich Lehmann (ehemaliger Oberkonservator am Kupferstich-Kabinett, Dresden) Moderation: Andreas Höll In der im letzten Herbst aufgebrochenen Polemik wurde vor allem der museale Umgang mit der Kunst aus der DDR stark kritisiert. Viele Stimmen nach mehr Kunst aus der DDR ließen sich vernehmen. Direktoren verschiedener Kunstmuseen sind eingeladen, im Gespräch…

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Schonzeit vorbei? Über das tägliche Leben mit dem Antisemitismus

18. Oktober 2018 | 19:00
Haus der Kathedrale, Schloßstraße 24
Dresden, 01067 Deutschland
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Lesung und Gespräch | Juna Grossmann, Berlin Dr. Felix Klein, Berlin Antisemitische Gewalttaten und offener Judenhass sind in Deutschland kein Relikt einer weit zurückliegenden Vergangenheit, sondern erschreckend weit verbreitet und tagesaktuell. Die jüdische Deutsche Juna Grossmann beobachtet seit Jahren, wie judenfeindliche Angriffe zunehmen und immer lauter und bedrohlicher werden. In ihr wächst eine Angst, die sie vor einigen Jahren noch nicht kannte: So lebt sie mittlerweile auf gepackten Koffern – jederzeit bereit zur Flucht vor dem Hass. Wo wird man heute durch…

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Die kritischen Potentiale der Performancekunst im Ostblock

24. Oktober 2018 | 18:30
Albertinum, Tzschirnerplatz 2
Dresden, 01067 Deutschland
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Beata Hock (GWZO, Leipzig) im Gespräch mit Anu Allas (Kumu Kunstmuseum, Tallin) Performancekunst im staatssozialistischen Osteuropa, wo sie eng mit der so genannten inoffiziellen Kunstszene verbunden war, wird oft als Sammelbecken subversiver Gesten gegen ein gesellschaftlich, kulturell und politisch repressives Umfeld verhandelt. Das Gespräch zielt erstens darauf, dieses Narrativ von Performance als Widerstandspraxis – sowie die festen Oppositionen des Offiziellen und Inoffiziellen, des Öffentlichen und Privaten in dieser Gesellschaft – kritisch zu hinterfragen. Zweitens werden im Rahmen der Präsentation einige…

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»An der Kunst Altare«

24. Oktober 2018 | 19:00
Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2
Dresden, 01067 Deutschland
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Buchvorstellung und Gespräch mit der Autorin/Herausgeberin Dr. Eva Chrambach | »An der Kunst Altare«, Böhlau-Verlag 2017 Die Historikerin aus München entführt uns in ein Vierteljahrhundert im Dienst des Königs und der Musen, dargestellt an der Korrespondenz des Theologen, Theatersekretärs und Dramaturgen Julius Pabst (1817–1881). (Textquelle: Veranstalter)

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Freiheit nach der Freiheit | Erkundungen zu Kunst, Demokratie und Bedingungen von Freiheit

28. Oktober 2018 | 15:00

Gespräch und Lesung mit Kurt Drawert und Uwe Kolbe | Moderation: Michael Hametner Die Dresdner Stadtschreiber der Jahre 2017 und 2018, Uwe Kolbe und Kurt Drawert, diskutieren über die Bedingungen von Freiheit vor und nach 1989. Die Diskussion ist Teil des Programms des Kunsthauses Dresden, das sich der Erkundung der Bedignungen von künstlerischer Freiheit und Demokratie widmet. Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Dresden – Städtische Galerie für Gegenwartskunst auf Schloss Albrechtsberg in Zusammenarbeit mit Kanuti Gildi SAAL, Tallinn im Rahmen…

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November 2018

Back to the Fatherland

9. November 2018 | 20:00
Kino im Dach, Schandauer Straße 64
Dresden, 01277 Deutschland
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Dokumentarfilm | Im Anschluss Gespräch mit den Regisseurinnen Gil und Kat sind Freunde seit College-Zeiten. Gil aus Israel ist die Enkelin eines Holocaust Überlebenden, Kat aus Österreich ist die Enkelin eines Nazi Offiziers. Trotz dieser biographischen Diskrepanz sind die beiden seit über 10 Jahren befreundet. In ihrem Bestreben, die Geschichte ihrer Familien zu überwinden, treffen sie Dan und Guy, zwei junge Israelis, die Israel verlassen haben, um in Österreich und Deutschland zu leben. Diese Entscheidung veränderte ihre Beziehung zu Großeltern…

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Majestät brauchen Sonne

15. November 2018 | 19:00
Lingnerschloss Dresden, Bautzner Straße 132
Dresden, 01099 Deutschland
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Dokumentarfilm und Gespräch |  Film & Gespräch mit Kameramann Ernst Hirsch sowie Konrad Hirsch (Schamoni Film München) Moderation: Dieter Bärwolf Er war der meist fotografierte und meist gefilmte Mensch einer Zeit, die nach der Fotografie gerade die bewegten Bilder entdeckte: Deutschlands letzter Kaiser Wilhelm II. (1859–1941). Glückloser Romantiker oder barbarische Gefahr für die Menschheit? Dynastisches Monster oder eitler Pfau? Mit aufwendiger Digitaltechnik optimierte Peter Schamoni umfangreiches Stummfilmmaterial und zeigt die verführerische Kraft einer umstrittenen Herrscherfigur, die für ihre spektakulären Medieninszenierungen…

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Nur der Himmel blieb derselbe

16. November 2018 | 19:00

Lesung und Gespräch | Ostpreußens Hungerkinder erzählen vom Überleben. Lesung und Gespräch mit dem Historiker Dr. Christopher Spatz und Zeitzeugen. »Der Kampf ums Brot war kein menschlicher mehr«, heißt es in dem Buch, das von einer großen humanitären Katastrophe nach dem Zweiten Weltkrieg berichtet. Im nördlichen Ostpreußen starben über 100.000 Menschen an Seuchen und Unterernährung. Kinder waren plötzlich auf sich allein gestellt, kamen in sowjetische Heime oder flohen nach Litauen und wurden zu »Wolfskindern«. Christopher Spatz hat die Geschichten von…

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Die Dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern

17. November 2018 | 10:00
Volkshochschule Dresden, Annenstraße, Annenstraße 10
Dresden, 01067 Deutschland
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Lesung und Gespräch | 2019 jährt sich die Friedliche Revolution zum 30. Mal. In diesem Zusammenhang findet eine Lesung aus dem Buch »Wie war das für Euch? Die Dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern« und im Anschluss ein persönlicher Austausch dazu statt. Es werden die Menschen, die etwa zwischen 1970 und 1985 geboren wurden und ihre Kindheit/Jugend in der DDR verbracht haben – die Dritte Generation Ost – in den Mittelpunkt gestellt und es wird insbesondere der Generationendialog zwischen ihnen…

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Bruch, Protest und Utopie | Theater als Abrechnung mit der gesellschaftlichen Situation

19. November 2018 | 19:00

Im Gespräch: Jörg Bochow, Chefdramaturg am Staatsschauspiel Dresden Holk Freytag, Regisseur und Präsident der Sächsischen Akademie der Künste B.K. Tragelehn, Regisseur, Schriftsteller und Übersetzer Berlin Miriam Tscholl, Leiterin der Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden Moderation: Friedrich Dieckmann, Publizist Berlin Auf welche sozialen Bewegungen reagiert das Theater heute? Was sind die großen Themen? Was wird heute auf dem Theater zum Skandal und warum? Hat das Theater heute die Kraft, Utopien zu entwerfen? Ausgangspunkt der Diskussion ist die Bühnenrevolte um 1968, die in…

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Die Juden sind weg

20. November 2018 | 18:30

Dokumentarfilm und Gespräch | 1995 wurde ein 20-minütiger Film über das sogenannte Judenlager am Hellerberg entdeckt. Dieser stammte aus dem Fundus des Fotojournalisten Erich Höhne und wurde an den Dresdner Kameramann Ernst Hirsch übergeben. Dieser ließ den Film restaurieren. Es handelte sich um Aufnahmen, die Höhne als Laborant von Zeiss Ikon 1942 im sogenannten »Judenlager Hellerberg« in Dresden drehen musste. Daraufhin entstand der 70-minütige Dokumentarfilm »Die Juden sind weg« – so die Aussage eines Zeitzeugen, der diese Feststellung nach der…

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Dezember 2018

Die Dinge, die ich vergaß | Gedichte aus fünf Jahrzehnten

3. Dezember 2018 | 20:00
Kulturhaus Loschwitz, Friedrich-Wieck-Str. 6
Dresden, 01326 Deutschland
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Gespräch und Lesung mit Utz Rachowski | Im Rahmen der Reihe »ZeitZeuge. Ein Leben zwischen Diktatur und Demokratie« Die Veranstaltungsreihe mit dem »Verband politisch Verfolgter des Kommunismus e.V.« präsentiert Dissidenten, die in der Zeit bis 1989 der Willkür des Unrechtsregimes der DDR als andersdenkende Schriftsteller und Künstler ausgesetzt waren. Die Erfahrungen reichen von politisch motivierten Exmatrikulationen, der Bewährung in der Produktion, langjähriger Bespitzelung durch Staatssicherheit und deren Helfer, Haft, Einweisung in die Psychiatrie bis hin zu Ausbürgerung, Abschiebung oder Ausreise.…

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Januar 2019

Kunsterziehung Ost versus Kunsterziehung West?

3. Januar 2019 | 18:30
Albertinum, Tzschirnerplatz 2
Dresden, 01067 Deutschland
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Im Gespräch mit Bernd Lindner (ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zeitgeschichtlichen Forum, Leipzig) Anselm Franke (Haus der Kulturen der Welt, Berlin) Eugen Blume (ehemaliger Direktor Hamburger Bahnhof, Berlin) Moderation: Cornelius Pollmer Die im letzten Herbst aufgebrochene Polemik ließ gewisse Prägungen bei der Diskussion über Kunst erkennen. Viele gaben ihre Vorliebe für gegenständliche Malerei und Ikonen aus Lehrbüchern kund. Wie entstehen bestimmte Prägungen im Kunstverständnis durch politische Lenkung und Indoktrinierung im Kalten Krieg in Ost und West? (Textquelle: Veranstalter)

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Denkmal ─ Denk mal! Gesprächsabend in der Reihe »Abschied und Erinnerung«

19. Januar 2019 | 18:00
Haus der Kirche – Dreikönigskirche, Hauptstraße 23
Dresden, 01097 Deutschland
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Warum ist uns das historische Erbe wichtig? Was bewegt uns dazu, Bauwerke und Denkmale für die Nachwelt zu erhalten? Geleitet werden wir dabei wohl einerseits vom Stolz über die Kulturleistungen unserer Ahnen, andererseits aber vom Bedürfnis, zu mahnen und zu erinnern. Über die Funktion von Denkmalen sprechen wir mit zwei Experten, die sich in ganz unterschiedlicher Weise mit der Vergangenheit beschäftigen. (Textquelle: Veranstalter)

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Was sollen wir erinnern?

29. Januar 2019 | 19:00
Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2
Dresden, 01067 Deutschland
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Gespräch | »Das Gedächtnis des Menschen ist das Vermögen, den Bedürfnissen der Gegenwart entsprechend die Vergangenheit umzudeuten«, sagte der spanische Philosoph George de Santayana. Schafft sich damit jede Zeit ihre eigene Erinnerung? Und kann die Betrachtung der jeweiligen Erinnerungskultur uns dann Auskunft über die jeweilige Zeit geben?   Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz befreit. Seit 1996 ist dieser Tag dem Holocaustgedenken gewidmet. Lassen Sie uns gemeinsam aus diesem Anlass in drei Veranstaltungen über die Erinnerungskultur Deutschlands und…

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Tschekistische Entwicklungshilfe | Die Stasi in der »Dritten Welt«

31. Januar 2019 | 18:00
BStU, Außenstelle Dresden, Riesaer Straße 7
Dresden, 01129 Deutschland
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Vortrag und Gespräch | Welche Rolle spielte die Stasi in afrikanischen Bürgerkriegen? Hat sie die Familie von Salvador Allende aus Chile ausgeflogen oder etwa palästinensische Befreiungskämpfer ausgebildet? Anna Warda (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) erforscht diese bislang wenig bekannten Aspekte der DDR-Staatssicherheit. Am Beispiel von Sansibar, Mosambik und Nicaragua stellt sie Ergebnisse ihrer Forschungen vor. Umfangreiches Material aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv, bisher noch nicht ausgewertete Quellen sowie Zeugenaussagen werfen ein neues Licht auf die Geschichte der Stasi in der »Dritten Welt«.…

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Musik der DDR heute

Podiumsgespräch, Konzert, Quellenpräsentation | Begrüßung: Katrin Bicher, Fachreferentin Musik, SLUB Dresden Jörn Peter Hiekel, Hochschule für Musik Dresden Quellenpräsentation: Katrin Bicher, SLUB Dresden Podium: Wilfried Krätzschmar, Komponist Georg Katzer, Komponist Klaus Burmeister, ehemaliger Cheflektor C.F. Peters Nicholas Riddle, Edition Peters Group Felix Dietze, Musikwissenschaftler Albrecht Scharnweber, Klarinettist, Geschäftsführer Klangnetz Dresden Frank Schneider, Musikwissenschaftler Moderation: Gisela Nauck, Musikpublizistin Berlin Musik: El Perro Andaluz mit Werken von Friedrich Goldmann, Georg Katzer und Wilfried Krätzschmar   Im Spannungsverhältnis zwischen kulturpolitischem Sollen und künstlerischem…

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Februar 2019

Die Auseinandersetzung mit den Ereignissen der Reichspogromnacht in der sächsischen Bildungslandschaft

5. Februar 2019 | 17:00
Sächsischer Landtag, Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
Dresden, 01067
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Fachgespräch | Im Herbst 2018 jährten sich die nationalsozialistischen Novemberpogrome zum achtzigsten Mal. Synagogen und Gebetshäuser wurden auch in Sachsen geplündert, zerstört und in Brand gesetzt. Menschen sind auf offener Straße gedemütigt, geschlagen und ermordet worden. All dies nur, weil sie Juden waren. Die Ausstellung BRUCH|STÜCKE, die ab dem 29. Januar 2019 von der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag gezeigt wird, zeichnet anhand von Texten, Bildern, Zeitzeugenberichten und Objekten die sächsischen Novemberpogrome nach und fragt nach ihrer Bedeutung…

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Rollen – Bilder – Klischees | Geschlechterrollen im Wandel der Zeiten

5. Februar 2019 | 18:00

Gespräch – Einladung zum Mitdenken und Mitreden | Mit Dr. Eva Mahn Wenn wir uns Bilder voneinander machen, entsprechen diese nicht der Selbstwahrnehmung. Im Gegenteil, sie sind Ursache von Vorurteilen und Projektionen. Wenn diese dann noch an Gruppeneigenschaften festgemacht werden, bilden sich Klischees und Rollenzuschreibungen. Selektiv wird dann das rollenadäquate Verhalten wahrgenommen, das wiederum die Bilder bestimmt. Dieser Zirkelschluss wird besonders gut am Geschlechterverhalten sichtbar. Welche Vorstellungen haben wir in unserer Gesellschaft voneinander? Wie nehmen sich Menschen selbst wahr? Kann sich…

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Mein Bartoszewski

11. Februar 2019 | 18:00
Haus der Kirche – Dreikönigskirche, Hauptstraße 23
Dresden, 01097 Deutschland
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Buchvorstellung und Gespräch im Rahmen der Ausstellung | Wolfgang Templin, Publizist, Sachbuchautor und ehemaliger DDR-Dissident, hatte bereits vor und nach 1989 enge Verbindungen zu Bartoszewski und seinen Weggefährten. Auch nach der politischen Wende beschäftigte ihn Politik und Gesellschaft in Polen. Seit 2001 war er Projektmitarbeiter der Initiative »Mittel- und Osteuropa« (MOE) und arbeitete am Studienreiseprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung mit. Als freier Autor schrieb er u.a. für die Zeit, den Tagesspiegel und die Frankfurter Rundschau. Wolfgang Templin war von…

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Rollen – Bilder – Klischees | Geschlechterrollen im Wandel der Zeiten

12. Februar 2019 | 18:00

Gespräch im Rahmen der Ausstellung »Medea muckt auf – Radikale Künstlerinnen hinter dem Eisernen Vorhang« | Zu Gast: Petra Nikolov (Lehrerin, Referentin, Kommunalpolitikerin Dresden) Wenn wir uns Bilder voneinander machen, entsprechen diese nicht der Selbstwahrnehmung. Im Gegenteil, sie sind Ursache von Vorurteilen und Projektionen. Wenn diese dann noch an Gruppeneigenschaften festgemacht werden, bilden sich Klischees und Rollenzuschreibungen. Selektiv wird dann das rollenadäquate Verhalten wahrgenommen, das wiederum die Bilder bestimmt. Dieser Zirkelschluss wird besonders gut am Geschlechterverhalten sichtbar. Welche Vorstellungen haben wir…

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März 2019

Zeitwende 1979 | Als die Welt von heute begann

4. März 2019 | 18:00
Militärhistorisches Museum Dresden, Olbrichtplatz 2
Dresden, 01099 Deutschland
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Forum Museum: Vortrag und Gespräch | Zu Gast: Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor für Zeithistorische Forschung, Potsdam Moderation: Dr. Armin Wagner, Oberst, Direktor des Militärhistorischen Museums Jubiläen und Jahrestage sind in unserer Erinnerungskultur Fluch und Segen zugleich. Sie steigern die Aufmerksamkeit auf Ereignisse, die in der permanenten Informationsflut untergehen würden, zugleich verkürzen sie Geschichte auf wenige Daten und Personen. Frank Bösch, Professor für Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung, zeigt in seinem neuen Buch,…

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Gläserne Werkstatt: Neue Lust an DDR-Kunst

4. März 2019 | 19:00

Vorträge und Publikumsgespräch | Der Umgang mit in der DDR entstandener Kunst wird fast drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall heftig diskutiert. Gegensätzliche Meinungen prallen aufeinander. Manche halten diese Kunst für politisch kontaminiert und in den Ausstellungen der Museen für verzichtbar. Andere loben die hohe handwerkliche Meisterschaft ostdeutscher Künstlerinnen und Künstler. Dritte sehen in vielen Werken künstlerische Zeitzeugen, die in einen historischen Kontext gestellt werden sollten. Möglicherweise wird der sogenannte Bilderstreit auch deshalb so verbissen geführt, weil er von vielen exemplarisch…

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Zur rechten Zeit | Wider die Rückkehr des Nationalismus

6. März 2019 | 19:00

Buchvorstellung und Gespräch | Die Sehnsucht nach einer »konservativen Revolution« zieht sich durch die gesamte deutsche Nachkriegsgeschichte. Immer wieder forderten Nationalkonservative und Rechtsradikale die liberale Demokratie heraus. Doch seit der »Flüchtlingskrise« hat sich die Sprengkraft ihrer Argumente enorm verstärkt: Viele Positionen von AfD, Pegida und der Neuen Rechten sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen und das Verlangen nach einer heilen Geschichte heizt die Stimmung weiter an. Präzise führen die Autoren Norbert Frei, Franka Maubach, Christina Morina und Maik Tändler…

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Zwischenstopp Dresden | Generation ‘89 – Literatur in Ausnahmezuständen

19. März 2019 | 15:00

Ein deutsch-tschechisches Autorentreffen mit Lesung, Gespräch, Konzert und Ausstellung und den Autorinnen und Autoren Martin Becker, Radka Denemarková, Julia Schoch und JáchymTopol sowie Jaroslav Rudiš mit der Kafka Band |   Am Vorabend der diesjährigen Leipziger Buchmesse, bei der Tschechien Gastland ist, legen zehn ausgewählte tschechische Autorinnen und Autoren am 19. März auf ihrer Bahnfahrt von Prag nach Leipzig einen Zwischenstopp in Dresden ein. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung »Die Botschaftsflüchtlinge auf ihrer Fahrt von Prag nach Hof« im…

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Rückzüge | Zur Geschichte eines Tabus

25. März 2019 | 18:00
Militärhistorisches Museum Dresden, Olbrichtplatz 2
Dresden, 01099 Deutschland
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Forum Museum: Diskussion |  Zu Gast: Der Kulturhistoriker Wolfgang Schivelbusch im Gespräch mit Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung Eine Niederlage ist tragisch, ein Rückzug jedoch beschämend. Vor allem in den Gesellschaften und der Geschichte des Westens, die als Erben der Moderne dem Glauben anhängen, dass es immer vorwärtsgeht, führt die Scham über den Rückzug zu dessen Tabuisierung. Und doch befindet sich der Westen – seit dem Ende der Kolonialreiche und dem Aufstieg Chinas  – auf dem Rückzug. Aber er meidet dieses Wort.…

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Zeitzeugengespräche im Wendejahr ’89

27. März 2019 | 19:00
Bibliothek Gruna, Papstdorfer Straße 13
Dresden, 01277 Deutschland
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Michael G. Fritz und Andreas H. Apelt | Der Schriftsteller und Publizist Andreas H. Apelt, Jahrgang 1958, ist deutscher Autor, Publizist, sowie Vorstandsbevollmächtigter der »Deutschen Gesellschaft e.V.«. Er war Bürgerrechtler in der DDR und von 1990 bis 2006 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. 2016 erhielt Apelt das Bundesverdienstkreuz. Michael G. Fritz, Jahrgang 1953, studierte an der Bergakademie Freiberg Tiefbohrtechnik und wurde 1975 aus politischen Gründen exmatrikuliert. Er arbeitete als Lagerarbeiter und Beifahrer, übte ab 1976 verschiedene Tätigkeiten in den Städtischen Bibliotheken…

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Brückenschlag 1989 – 2019

27. März 2019 | 19:30
Johannstadthalle Dresden, Holbeinstraße 68
Dresden, 01307 Deutschland
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Lesung mit Prof. Dr. Kurt Biedenkopf | 30 Jahre Wiedervereinigung! Im Rahmen einer neuen Lesereihe möchte die JohannStadthalle Dresden im 30. Jubiläumsjahr der Deutschen Einheit mit renommierten Autoren und Autorinnen den Geschehnissen in der DDR, dem Revolutionsjahr 1989 sowie der deutschen Wiedervereinigung gedenken. Den Auftakt am 27. März 2019 bildet ein Gesprächsabend mit dem ersten Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Prof. Dr. Kurt Biedenkopf. Als einer der profiliertesten Vordenker unseres Landes beobachtete, analysierte und vor allem gestaltete Kurt Biedenkopf die Zeit…

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April 2019

Fliegermord. Rekonstruktion eines Kriegsverbrechens in Reinhardtsgrimma

9. April 2019 | 19:00
Gedenkstätte Münchner Platz, Münchner Platz 3
Dresden, 01187 Deutschland

Vortrag und Gespräch | Im April 1945 stürzen bei einem Angriff der US-amerikanischen Luftwaffe zwei Flugzeuge im Süden von Dresden ab. Der Co-Pilot Lieutenant Norman Shane landet mit seinem Fallschirm auf einer Wiese bei Reinhardtsgrimma. Wenig später erschießt ein SS-Mann den Schwerverwundeten. Matthias Schildbach, beruflich als Ergotherapeut in der Behindertenarbeit beschäftigt, hat Wrackteile und Kleidungsreste der abgestürzten Crew geborgen. Er rekonstruierte den Hergang des in der Dorfgemeinschaft tabuisierten Lynchmordes und die juristische Ahndung vor dem Dresdner Landgericht. 2018 empfing er…

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»… und es kamen Menschen« | Arbeitsmigration und Alltag vor und nach dem Mauerfall

13. April 2019 | 20:00
kosmotique e.V., Martin-Luther-Str. 13
Dresden, 01099 Deutschland

Ein Zeitzeug*innen-Gespräch | Während die BRD ab 1973 keine Arbeitsmigrant*innen mehr rekrutierte, warb die DDR weiterhin sogenannte Vertragsarbeiter*innen aus »Bruderstaaten« an und schloss unter anderem Verträge mit Mosambik (1979) und Vietnam (1980) ab. Der Aufenthalt der »Vertragsarbeiter*innen« war sehr streng reguliert, ein langer Aufenthalt war nicht vorgesehen – einigen Tausenden gelang es trotzdem, nach dem Mauerfall ein Leben in Deutschland aufzubauen. Wie sah ihr Alltag aus, und welche Erfahrungen machten sie, vor und nach der »Wende«? DOMiD lädt zu einem…

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Winterbergs letzte Reise

16. April 2019 | 19:00

Lesung und Gespräch | Jaroslav Rudiš, geboren 1972, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker. Im Luchterhand Literaturverlag erschien zuletzt sein Roman »Nationalstraße«. »Winterbergs letzte Reise« ist der erste Roman, den er auf Deutsch geschrieben hat. 2018 wurde er mit dem Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet. Wir freuen uns, dass Jaroslav Rudiš bei uns seinen neuen Roman »Winterbergs letzte Reise« vorstellen wird: Jan Kraus arbeitet als Altenpfleger in Berlin. Geboren ist Kraus in Vimperk, dem früheren Winterberg, im Böhmerwald. Er begleitet Schwerkranke in…

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Black Box DDR-Underground

24. April 2019 | 20:00
Motorenhalle, Wachsbleichstraße 4a
Dresden, 01067 Deutschland

Gespräch mit Via Lewandowsky und Durs Grünbein | Der Künstler Via Lewandowsky, Mitglied der von 1982–1992 bestehenden Gruppe der Autoperforationsartisten, und der Schriftsteller Durs Grünbein sprechen über die Black Box des DDR-Underground, über gemeinsame Erfahrungen und ihre aktuelle Zusammenarbeit. Die Interferenzen in Text und Bild werden in Filmen und Werkfotos gezeigt. In Kooperation mit riesa efau. Kultur Forum Dresden e.V. / Motorenhalle - Projektzentrum für zeitgenössische Kunst. (Textquelle: Veranstalter)

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Mai 2019

Der verkannte Glücksfall? 70 Jahre Grundgesetz

2. Mai 2019 | 19:00
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Taschenberg 2
Dresden, 01067 Deutschland

Vortrag und Gespräch | mit Bundesverfassungsrichter Peter Müller, Karlsruhe und Theologe Dr. h. c. Friedrich Schorlemmer, Wittenberg Das Grundgesetz garantiert den Deutschen seit 1949 Grund- und Freiheitsrechte, seit 1990 auch in den neuen Bundesländern. Lange Zeit erfreute es sich hoher Wertschätzung – bis hin zum Verfassungspatriotismus. Das Grundgesetz bietet den Rahmen innerhalb dessen sich die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Akteure in der Demokratie engagieren können. Doch wie steht es gegenwärtig, in einer Zeit wachsenden Misstrauens in Politik und Rechtsstaat, mit dem Vertrauen…

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Juni 2019

Repression durch Medizin | Zwangseinweisungen unliebsamer Frauen in der DDR aus Sicht einer Betroffenen

5. Juni 2019 | 19:00
Dresden, Deutschland

Gespräch | In der DDR kam es zu Zwangseinweisungen von Mädchen und Frauen ab dem zwölften Lebensjahr in geschlossene Venerologische Stationen. Die »medizinischen« Behandlungen und der Aufenthalt in den Stationen führten zu schweren Traumatisierungen der Zwangseingewiesenen. Allein der Verdacht auf eine Geschlechtskrankheit oder eine Denunziation reichten aus, um von der Polizei oder der Heimleitung auf eine solche Station gebracht zu werden. 70 Prozent der Frauen und Mädchen hatten nachweislich keine Geschlechtskrankheiten. Nach wie vor ist über dieses Thema in unserer…

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Engagement in Ost & West | Erfahrungsberichte aus der Zivilgesellschaft

18. Juni 2019 | 19:00
Johannstadthalle Dresden, Holbeinstraße 68
Dresden, 01307 Deutschland

Vorträge und Gespräch | Die Bedingungen für bürgerschafliches Engagement in der DDR waren verschieden zu denen in der Bundesrepublik. Dementsprechend verlief die Entwicklung von zivilgesellschaftlicher Beteiligung in Ost- und Westdeutschland sehr verschieden. Aktive von damals sowie nachfolgende Generationen teilen ihre Erfahrungen aus zwei politischen Systemen. Gemeinsam mit dem Publikum erörtern wir, wie sich die Geschichte auf heutige Bedingungen und Strukturen der Zivilgesellschaft ausgewirkt hat.   VORTRAGENDE: Olaf Ebert, Geschäftsführer Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. Katalin Gennburg, Abgeordnete Die Linke, Berlin Claudia Leitzmann…

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Umkämpftes Asyl | Vom Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart

27. Juni 2019 | 18:00
Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2
Dresden, 01067 Deutschland

Buchvorstellung und Gespräch mit dem Historiker Dr. Patrice G. Poutrus | Referent: Dr. Patrice G. Poutrus Beide deutsche Staaten nahmen das Recht politisch Verfolgter auf Asyl 1949 in ihre Verfassungen auf. Doch was bedeutete das konkret? Der Historiker Patrice G. Poutrus gibt im Gespräch mit Prof. Dr. Klaus Neumann (HAIT) einen Einblick in sein neues Buch (Ch. Links), in welchem er die Entwicklung des Asylrechts in Deutschland von der Nachkriegszeit über die Grundgesetzänderung von 1993 bis in die Gegenwart untersucht.…

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