Gefangenenportraits | Lebenswege polnischer Kriegsgefangener

24. April bis Oktober 2018 |
Ausstellung in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain |

 

Polinnen und Polen kämpften vom ersten Tag des Zweiten Weltkrieges bis zur deutschen Kapitulation und gerieten dabei in Gefangenschaft. Daraus ergaben sich vielfältige Schicksale, die beispielhaft in der vom Zentralen Museum für Kriegsgefangene Łambinowice-Opole erarbeiteten Ausstellung gezeigt werden. Es werden Lebenswege von polnischen Soldaten erzählt, die während des Zweiten Weltkrieges in deutsche, sowjetische und rumänische Gefangenenschaft geraten waren. Ob als Soldaten beispielsweise für die polnische Heimatarmee Armia Krajowa oder unter britischem Kommando – die unterschiedlichen Biographien verdeutlichen, dass Polen an allen Fronten gegen die deutsche Wehrmacht kämpften.

Die Sonderausstellung wird im Rahmen der Gedenkveranstaltung anlässlich der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Zeithain 1945 am 23. April 2018 eröffnet.

 

Veranstalter: Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
Ort: Zum Ehrenhain, 101619 Zeithain

Weitere Informationen

(Textquelle: Veranstalter | Bild: Slawomier Gerwel, Zeithain 1944, Quelle: Veranstalter)