Gezwungen in die Wehrmacht | Luxemburg im Zweiten Weltkrieg

8. Mai bis 29. Juli |
Ausstellung im DIZ Torgau |

Am 30. August 1942 wurde die zwangsweise Einziehung der jungen Luxemburger in die Deutsche Wehrmacht verfügt. Diese Anordnung stieß auf deutlichen Widerstand im ganzen Land. Am folgenden Tag kam es zu einem Generalstreik – eine einzigartige Reaktion auf das völkerrechtswidrige Vorgehen des nationalsozialistischen Deutschland. Der Streik wurde erbarmungslos niedergeschlagen. Am Ende standen Todesurteile, Gefängnisstrafen und Umsiedlungen in das Deutsche Reich.

Viele der gegen ihren Willen in die Wehrmacht gezwungenen Luxemburger kamen in die Mühlen der deutschen Militärgerichte. Etliche waren Gefangene im Torgauer Wehrmachtgefängnis Fort Zinna, von ihnen wurden einige in Torgau hingerichtet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Widerstand der Luxemburger gegen die Zwangsrekrutierungen für die Wehrmacht. Zudem werden Schicksale von luxemburgischen Inhaftierten im Wehrmachtgefängnis in Torgau gezeigt.

Die Ausstellung wird erstmals in Deutschland gezeigt.

 

Veranstalter:
Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau

Veranstaltungsort:
Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau
Schloss Hartenfels, Schlossstraße 27, 04860 Torgau

Weitere Informationen

(Textquelle: Veranstalter | Bild: Jean Muller, in Luxemburg zwangsrekrutiert, wurde im Wehrmachtgefängnis in Torgau inhaftiert, Foto: Archiv StSG/DIZ Torgau)