Jaan Toomik: Oleg

14. Juni bis 22. Juli 2018 |
Ausstellung im Kunsthaus Dresden |

 

Jaan Toomik (geboren 1961 in Tartu) wurde mit seiner Malerei und seinen Videoarbeiten zu einem der bekanntesten Künstler Estlands. In seiner Malerei reflektiert er die Erfahrung der  zwangsweisen Teilnahme am Militärdienst unter dem autoritären Regime der Sowjetunion ebenso wie existentielle Fragen von Gewalt. Nach der Unabhängigkeit Estlands von der Sowjetunion folgten parallel zu seinem malerischen Werk filmische Arbeiten und Videoinstallationen zur Freiheit des Individuums. Persönliche Erlebnisse, aber auch der Wandel der estnischen Gesellschaft haben zu einer Reihe von Filmen und Installationen geführt, die den veränderten Auffassungen von Gemeinschaft und Familie, der Randlage Estlands im Verhältnis zum restlichen Europa und individuellen Freiheitserwartungen auf kontroverse Weise nachspüren.

 

In Zusammenarbeit mit Kanuti Gildi SAAL, Tallinn. Gefördert durch das Goethe-Institut und die Homann-Stiftung.

Im Rahmen der Ausstellungsreihe »Freiheit zur Freiheit«, ein Projekt innerhalb des Programms »Freiraum« des Goethe-Institutes.

»Freiraum« ist ein Projekt der Goethe-Institute in Europa in Zusammenarbeit mit 53 Akteuren aus Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Rund 40 europäische Städte gehen bis März 2019 der Frage nach: Was ist Freiheit heute in Europa? Wo ist sie in Gefahr? Wie stärken wir sie?

 

Veranstalter: Kunsthaus Dresden – Städtische Galerie für Gegenwartskunst
Veranstaltungsort: Kunsthaus Dresden, Rähnitzgasse 8, D-01097 Dresden

Weitere Informationen

(Text- und Bildquelle: Veranstalter)