Rechtsextreme Frauen in der DDR | Der Umgang von Stasi und Volkspolizei mit weiblichen Neonazis

Ab 28. Februar 2019 |
Ausstellung BStU, Außenstelle Dresden |

 

Im Selbstbild der DDR war kein Platz für Neonazis. Die Realität stellte sich jedoch oft anders dar. Staatssicherheit und Volkspolizei nahmen rechtsextreme Handlungen sehr wohl wahr. Während dabei Männer als gefährlich eingestuft wurden, wurden rechte Straftaten von Frauen häufig verharmlost.

Die Ausstellung »Rechtsextreme Frauen in der DDR der 1980er Jahre im Blick von MfS und Polizei« der Amadeu Antonio Stiftung zeigt: Frauen waren nicht die unpolitischen Mitläuferinnen, als die sie durch die Staatsorgane dargestellt wurden. Die Ausstellungsmacher recherchierten für ihre Fallbeispiele umfassend im Stasi-Unterlagen-Archiv.

 

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 28.2.2019, 18 Uhr
Nach einem kurzem Vortrag, führt die Kuratorin Henrike Voigtländer durch die Ausstellung. Dabei geht sie insbesondere auf die Aktenlage im Stasi-Unterlagen-Archiv ein.

 

Veranstalter: BStU, Außenstelle Dresden
Veranstaltungsort: BStU, Außenstelle Dresden, Riesaer Straße 7, 01129 Dresden 

Eintritt frei

Weitere Informationen

(Text- und Bildquelle: Veranstalter)