Spurensuche – Die Polizei Sachsen im Wandel der Zeit

17. April bis 25. Mai 2018 |
Ausstellung im Sächsischen Landtag, Bürgerfoyer |

 

Vor 165 Jahren erfolgte die Gründung einer Staatlichen Polizei in Dresden. Mit der Übernahme der Polizeigewalt durch den Sächsischen Staat begann eine bedeutsame Epoche in der Geschichte der Sächsischen Polizei. Die Erfahrungen der Dresdner Polizei waren z.B. in der Weimarer Republik die Grundlage, um eine leistungsfähige Sächsische Staatspolizei ins Leben zu rufen.

Ebenso haben geschichtliche Brüche die Entwicklung der Sächsischen Polizei geprägt. Dazu gehören der Missbrauch der polizeilichen Macht im Nationalsozialismus, der Versuch der Bildung einer demokratischen Polizei in der Weimarer Republik, aber auch die Einbindung der Polizei als Machtinstrument zur Durchsetzung der Interessen der SED in der DDR.

Die Ausstellung veranschaulicht die wechselvolle und traditionsreiche Geschichte der Sächsischen Polizei. Zu sehen sind dabei auch interessante Exponate aus den einzelnen Epochen. Die Sächsische Polizei war maßgebend bei der Durchsetzung von polizeilichen Mitteln wie der Polizeifotografie und der polizeitechnischen Ausstattung beteiligt bzw. die treibende Kraft zur Einführung.

 

Vernissage am 23. April 2018

Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler und Prof. Dr. Günther Schneider, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium des Innern, eröffnen die Ausstellung am 23. April 2018 im Bürgerfoyer des Sächsischen Landtags. Horst Kretzschmar, Polizeipräsident und Leiter der Polizeidirektion Dresden, führt in die Ausstellung ein.

 

Veranstalter: Sächsischer Landtag
Ort: Sächsischer Landtag, Bürgerfoyer, Bernhard-von-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden

Öffnungszeiten:
Das Bürgerfoyer ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
An Feiertagen ist geschlossen.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen

(Text- und Bildquelle: Veranstalter)