Tote ohne Lobby? Die Ruhestätte für die Opfer der Wehrmachtsjustiz auf dem Dresdner Nordfriedhof

Carola Ilian (Künstlergruppe Pink Tank) im Gespräch mit Norbert Haase (Dresdner Historiker), Wolfgang Oleschinski (Gedenkstättenleiter DIZ Torgau) und Rene Senenko (Sprecher Bündnis Hamburger Deserteurdenkmal). In einer entlegenen Ecke des Friedhofes ruhen 136 zwischen 1941 und 1943 hingerichtete Wehrmachtsangehörige. Die zu DDR-Zeiten erst 1956 angelegte Sammelgrabstätte wird selten besucht und spielt im erinnerungspolitischen Diskurs…

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Lokale Erinnerungszeichen

6. erinnerungspolitische Fachtagung | Die 6. erinnerungspolitische Fachtagung der ehs widmet sich »lokalen Erinnerungszeichen«. Dazu werden wir über das Verhältnis lokaler Geschichte zu den gesellschaftlichen Ereignissen und Entwicklungen diskutieren. Konkret verfolgen wir die Thematik anhand gedenkkritischer Proteste am 13. Februar in Dresden – Entritualisierungen und multiperspektivische Gedenkkultur. In den vier…

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Lobpreisung eines chauvinistischen Romantikers? Das Denkmal für Theodor-Körner am Georg-Platz

Gespräch | Alexander Kästner (TU Dresden) im Gespräch mit Gerhard Bauer (Militärhistorisches Museum der Bundeswehr) Lutz Reike (Kügelgen-Haus/Museum der Dresdner Romantik) und Justus H. Ulbricht (Dresdner Geschichtsverein e.V.) Der aus Dresden stammende romantische Dichter Theodor Körner (geb. 1791) fiel als Angehöriger des »Lützower Freikorps« im Zuge der sogenannten Befreiungskriege gegen Napoleon…

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Immer Ärger mit den Großeltern

Ausstellungseröffnung mit Performance »Das Erbe« und Musik von DJ Bonnie S | Das ›Erbe‹, welches der audiovisuellen Performance ihren Titel gibt, ist eine Kiste voller Briefe und Aufzeichnungen von Linda Ellen Tessloffs Urgroßvater, dem Sozialisten und Verleger Ernst Tessloff, Briefe des Widerstands gegen die Nazis und aus dem Exil, Beschreibungen…

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KUNST des ERINNERNS – Europa neu denken

Der 13. Februar in Dresden gibt alljährlich Gelegenheit, Vergangenheit immer wieder neu zu erkunden. Ein forscher Blick zurück macht dabei deutlich: Jede eigene Geschichte ist vielfältig mit anderen, fremden Geschichten verbunden. Wenn das Erinnern helfen soll, die Zukunft zu meistern, wäre es dann nicht hilfreich, auch mit fremden Augen zurück…

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Erinnerung als gesellschaftliches Gebot? Vom Umgang der israelischen Gesellschaft mit der Shoah

Vortrag |  Der Erinnerung Raum zu geben, ist heute angesichts wachsender Tendenzen zur Geschichtsverdrängung besonders notwendig. Die Erinnerungskultur zum 13. Februar in Dresden führt dies jedes Jahr vor Augen. Angesichts ihrer Traditionen können gerade die Religionen wichtige Impulse für ein gelungenes Erinnern bieten. Beispielhaft verbindet die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF)…

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Immer Ärger mit den Großeltern

15. Februar bis 21. Mai 2018 | Ausstellung im Kunsthaus Dresden |   Welche Beziehung zu Geschichte und Tradition wir haben, entscheidet sich nicht nur in der Auseinandersetzung mit besonderen historischen Ereignissen oder kulturellen Traditionslinien. Häufiger wird sie  persönlich und greifbar in der konkreten Beziehung zu den vorangegangenen Generationen –…

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