Rechtsextremismus und Demokratie in Sachsen

Eine diskursorientierte Analyse parteipolitischer Aussagen zu rechtsextremen Übergriffen in Sachsen | Mit Ulrike Heinze (Politikwissenschaftlerin) und Vertreterin von Kulturbüro Sachsen (angefragt) Moderation: MdL Kerstin Köditz Die aktuellen rassistischen Geschehnisse in Chemnitz passen zu der Reihe an Vorfällen, welche die nun veröffentlichte Masterarbeit thematisiert: Ein Nazimob, der anders Aussehende und Denkende…

Weiter lesen…

Erinnerung an Marwa El-Sherbini

Gedenkveranstaltung | Am Sonntag, 1. Juli um 14 Uhr wird vor dem Dresdner Landgericht, Lothringer Straße 1, des Todes von Marwa El-Sherbini gedacht. 2009 wurde sie Opfer eines rassistischen Angriffs im Landgericht, wo sie als Zeugin aussagte. Die Integrations- und Ausländerbeauftragte sowie der Ausländerrat Dresden e.V. laden die Dresdnerinnen und…

Weiter lesen…

Bad guys, good causes? Understanding far-right appeal in contemporary Europe (Böse Jungs mit guten Absichten? Den Rechtsextremismus im heutigen Europa verstehen)

Vortrag in englischer Sprache | Referentin: Dr. Agnieszka Pasieka, Universität Wien In den letzten Jahren hat sich die Zusammenarbeit zwischen rechtsextremen Bewegungen auf verschiedenen Ebenen und in vielfältiger Weise verstärkt. Ihre Mitglieder stehen bei Demonstrationen Seite an Seite, solidarisieren sich mit »Kameraden« im Ausland, tauschen Ideen aus und lernen voneinander…

Weiter lesen…

Der NSU-Komplex und das Unterstützungsnetzwerk in Sachsen

Vortrag von Hannah Zimmermann (Soziologin, Kulturbüro Sachsen) |  Nach 4 Jahren NSU-Prozess rückt die Urteilsverkündung gegen die 5 Angeklagten näher. Die Generalbundesanwaltschaft vertrat die These, dass das »NSU-Trio« allein gehandelt haben. Diese These zog sich durch den gesamten Prozessverlauf und so wurden viele Unterstützer*innen und Helfer*innen der mordenden Terrorist*innen nicht…

Weiter lesen…

Unter den Teppich gekehrt | Das Unterstützungsnetzwerk des NSU in Sachsen

Buchvorstellung | Das Kulturbüro Sachsen e.V. hat in einer aufwendigen Recherchearbeit die Dokumente der Untersuchungsausschüsse, des Gerichtsprozesses in München und zahlreicher Publikationen zum Thema intensiv ausgewertet. Das Ziel war es, die maßgeblichen UnterstützerInnen des NSU in Sachsen zu identifizieren und ihre Unterstützungsleistungen für die RechtsterroristInnen offenzulegen. In der Broschüre »Unter…

Weiter lesen…

Sachsen – eine Hochburg des Rechtsextremismus?

Podiumsdiskussion | Teilnehmer: Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Dresden Gordian Meyer-Plath, Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz, Dresden Bernd Wagner, ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur, Berlin Moderation: Stefan Locke, Frankfurter Allgemeine Zeitung Veranstaltungsort: Vortragssaal des Hauptstaatsarchivs Dresden, Archivstraße 14 (Seiteneingang), 01097 Dresden (Textquelle: Veranstalter)

Weiter lesen…

Neonazis, Anitsemitismus und Rassismus in der DDR 1988 bis 1990

Vortrag mit Videofilmen, Fotos und Tonbandmitschnitten | Referent: Peter Wensierski, Berlin | Der Journalist Peter Wensierski berichtete bereits 1988 im ARD-Fernsehmagazin »Kontraste« über junge Neonazis in der DDR, die für den SED-Staat offiziell nicht existierten. Die DDR inszenierte sich zwar gern als antifaschistischer Staat, doch handelte es sich bei den…

Weiter lesen…

Schmerzliche Heimat

Theater zur Finissage der Sonderausstellung »Blutiger Boden – Tatorte des NSU« | Am 9. September 2000 wurde der Blumengroßhändler Enver Simsek als erstes Opfer der Terrorzelle NSU in der Nähe von Nürnberg durch neun Schüsse in einem Transporter neben seinem Blumenstand ermordet. Von den Behörden wurde eine rechtsextremistische Tat nicht in…

Weiter lesen…