Überwindung der Todesmauer | Die Geschichte des Eisernen Vorhangs in der Tschechoslowakei

28. September bis 31. Oktober 2016 |

 

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Ausstellung in der Gedenkstätte Bautzner Straße |

Um ihren Traum von Freiheit und Individualität zu verwirklichen, versuchten vor allem junge Tschechen, Slowaken, Deutsche und Polen über die Grenze in den Westen zu fliehen.

Die Schau des Vereins Pamět (Erinnerung) dokumentiert mit Texten und Fotos den illegalen Grenzübertritt von Bürgern aus der ehemaligen ČSSR, aber auch von DDR-Bürgern wie Hartmut Tautz. Er kam am 28. August 1986 in der Nähe von Bratislava durch zwei Wachhunde ums Leben. Seine wie auch die Tötung anderer Flüchtlinge ist bis heute nicht strafrechtlich verfolgt oder geahndet worden.

Die deutsche Fassung der Ausstellung wurde mit Unterstützung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds möglich und war schon an vielen Orten zu sehen. Sie ist allen Menschen gewidmet, die bei der Überwindung des Eisernen Vorhangs ihr Leben ließen. Aber auch allen anderen, die wegen der Todesmauer starben.

Die Ausstellungseröffnung findet am 28. September 2016 um 18 Uhr statt. Als Gäste dürfen wir u.a. den Generalkonsul der Tschechischen Republik in Dresden, Herrn Dr. Jiři Kuděla begrüßen.

(Textquelle: Veranstalter | Bild: Erhaltenes Warnschild im ehemaligen Sperrgebiet an der Grenze der ČSSR (»Achtung! Sperrgebiet. Zutritt verboten.«), Quelle: Wikipedia)