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Das Ende der Kriegslogik | Zur beispielhaften Friedensarbeit von Sant’Egidio

5. April 2018 | 17:00

Gespräch im Rahmen der Reihe »ErinnerungMachtZukunft« |

Mit Susanne Bühl, Würzburg

Dass die Logik des Krieges zu durchbrechen ist, zeigt nicht nur die Frauenkirche, sondern auch das Wirken der Gemeinschaft Sant’Egidio. Als 1968 der Geschichtsstudent Andrea Riccardo im römischen Stadtteil Trastevere die Gemeinschaft gründete, kümmerte sich diese um die Armen im Viertel. Inzwischen ist sie eine weltweite Initiative einfacher Bürger und Christen. Wenn durch die Vermittlung von Sant’Egidio Bürgerkriege in Mosambik, Kolumbien oder der Zentralafrikanischen Republik enden oder humane Korridore für Flüchtlinge ermöglicht werden, wird die Gemeinschaft zum Ort diskreter kirchlicher Diplomatie. Wenn sie mit ihren Weltfriedenstreffen jährlich die Religionen der Welt an einen Tisch bringt und den »Walk of peace« in Berlin organisiert, wird sie öffentlich zum Anwalt der globalen Verständigung.

Doch wie gelingt es der Gemeinschaft, den »Ohnmachtskult« zu überwinden, sich gegen Gewalt und Egoismus zu stellen und die Logik des Krieges zu überwinden? Welche Bedeutung hat die Sehnsucht nach einem friedlichen Zusammenleben aller Menschen für unsere Zukunft?

Susanne Bühl ist Rechtsanwältin und Sprecherin von Sant’Egidio Deutschland.

Hinweis: Das moderierte Gespräch endet mit einem Friedensgebet (18:00 Uhr) in der Frauenkirche.

Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Frauenkirche sowie der Evangelischen und Katholischen Studentengemeinde Dresdens.

(Textquelle: Veranstalter)

Veranstaltungsort

Frauenkirche Dresden
Neumarkt
Dresden, 01067 Deutschland
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Website:
http://www.frauenkirche-dresden.de/lage/