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Die letzten Juden, die ersten Hebräer | Jüdisch-israelische Identität zwischen Religion und Nation

11. April 2018 | 19:30

Vortrag von JProf. Dr. Johannes Becke (Heidelberg) |

Seit dem Beginn des zionistischen Projekts bewegt sich jüdisch-israelische Identität im Spannungsfeld zwischen der bewussten Abkehr von den religiösen Traditionen der Diaspora und einer immer deutlicheren Rückkehr des Religiösen.

Der Vortrag kontrastiert den Aufbau einer hebräischen Kultur und Nation während der Anfangsjahre der jüdischen Wiederbesiedlung des Landes Israel/Palästina mit zeitgenössischen Strömungen, die das politische und gesellschaftliche Leben im Staat Israel klar nach religionsgesetzlichen Prinzipien ausrichten wollen. Die enge Verbindung zwischen Religionsgemeinschaft und ethnischer Zugehörigkeit wird dabei mit anderen ethno-religiösen Minderheiten des Vorderen Orients wie Kopten, Maroniten und Jesiden verglichen.

 

JProf. Dr. Becke lehrt am Ben-Gurion-Lehrstuhl für Israel- und Nahoststudien an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.

Der Eintritt ist frei. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit des Freundeskreis Dresdner Synagoge e.V.!

Eine gemeinsame Veranstaltung des Freundeskreises Dresdner Synagoge e.V. und des Kathedralforums Dresden der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen. Mit freundlicher Unterstützung durch die Jüdische Gemeinde zu Dresden.

(Textquelle: Veranstalter)

Veranstaltungsort

Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde zu Dresden
Hasenberg 1
Dresden, 01067 Deutschland
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Website:
http://www.jg-dresden.org/