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Provokation der Erinnerung | Denkmalsdebatten vom 19. Jahrhundert bis heute

4. April 2019 bis 6. April 2019

Tagung |

Ausdruck des Totengedenkens, Herrschaftszeichen oder kollektives Symbol zivilgesellschaftlicher Werte – Denkmäler spielen seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle im Prozess der gesellschaftlichen Selbstverständigung und öffentlichen Kommunikation. Die Begeisterung für die Vergangenheit und der Anstoß zum Bau von Monumenten folgen dabei ebenso erinnerungskulturellen und geschichtspolitischen Konjunkturen wie die Denkmalkritik mit ihren mannigfachen Formen von Interpretationen und Dekonstruktionen. Der Umgang mit Denkmälern  – ob Neuerrichtung, Erhalt, Abriss oder Veränderung – verweist daher stets auf größere (erinnerungs-)kulturelle Kontexte.

Die Tagung befasst sich mit den Ursachen, Verlaufsformen, Akteuren und Wirkungen von Konflikten um öffentliche Monumente vom 19. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart. Damit soll ein besseres Verständnis für heutige Debatten und ein angemessenes Erinnern, auch in Dresden, ermöglicht werden.

 

Die Tagung findet statt in Kooperation mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, dem Dresdner Geschichtsverein und dem Kulturamt der Stadt Dresden.

Anmeldung und Programm

(Textquelle: Veranstalter)

Details

Beginn:
4. April 2019
Ende:
6. April 2019
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
Website:
http://www.katholische-akademie-dresden.de/denkmalsdebatten

Veranstaltungsort

Haus der Kathedrale
Schloßstraße 24
Dresden, 01067 Deutschland
Website:
http://www.katholische-akademie-dresden.de/ueber-uns/kontakt