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Vom Verschwinden der Kunstgeschichte

21. Januar 2019 | 18:30

Vortrag in der Reihe »Wer schreibt Kunstgeschichte« |

Einführung und Moderation: Matthias Flügge, Rektor HfBK Dresden
Vortrag: Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, Kunsthistoriker

 

Diese mehr als doppelbödige Frage ist nicht nur für die Bildende Kunst von Interesse, wo wir uns fragen, warum mancher Künstler in die Geschichte eingeht, und warum manch anderer nicht. Was halten wir für bewahrenswert und warum? Von welchen Diskursen ist unsere Betrachtung heute bestimmt? Welchen Einfluss hat der Markt, welchen Einfluss haben die Medien auf unsere Betrachtung? Was verändert sich, wenn wir Kunst aus einer globalen Perspektive statt aus der europäischen betrachten?

Rund ein Vierteljahrhundert, nachdem Hans Belting ein Ende der Kunstgeschichte prognostiziert hatte, mehren sich die Indizien dafür, dass die autonome Kunst des Westens, mit der immer eine starke Idee von Kunstgeschichte verbunden war, einen Sonderfall darstellte. Im Zuge der Globalisierung der Kunstwelt, wird ‚Geschichte‘ als Kategorie der Kunst zunehmend irrelevant oder sogar bewusst eliminiert. Doch was bleibt und was kommt, wenn Kunst nicht mehr im Kontext von Geschichte wahrgenommen wird? (Wolfgang Ullrich)

Vortrags- und Diskussionsreihe der Sächsischen Akademie der Künste und der Hochschule für Bildende Künste Dresden in Kooperation mit dem Fachbereich Kunstgeschichte des Instituts für Kunst- und Musikwissenschaft der Technischen Universität Dresden.

(Textquelle: Veranstalter)

Details

Datum:
21. Januar 2019
Zeit:
18:30
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
Website:
http://www.sadk.de/start.html

Veranstaltungsort

Hochschule für Bildende Künste, Brühlsche Terrasse
Brühlsche Terrasse 1
Dresden, 01067
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