NS-Euthanasie vor Gericht

7. Mai bis 25. Juni 2017 |
Ausstellung in der Gedenkstätte Großschweidnitz |

 

Die Ausstellung befasst sich mit der juristischen Verfolgung der NS-Krankenmorde in Pirna-Sonnenstein und Großschweidnitz im Rahmen des Dresdner »Euthanasie«-Prozesses von 1947.

2017 jährt sich die Verurteilung von Großschweidnitzer Schwestern und Ärzten im Dresdner »Euthanasie«-Prozess zum 70. Mal. Dies ist für uns Anlass, die 2007 entstandene Wanderausstellung der Gedenkstätten Pirna-Sonnenstein und Münchner Platz Dresden in Großschweidnitz zu zeigen. Neben dem für die NS-Krankenmorde Hauptverantwortlichen Paul Nitsche und drei Pflegern der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein, waren es vor allem Ärzte und Schwestern der Landesanstalt Großschweidnitz, die 1947 für die Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden sollten.

Ausstellungseröffnung:
7. Mai 2017, 14 Uhr in der Gedenkstätte Großschweidnitz
In die Ausstellung wird Hagen Markwardt, M.A., wissenschaftlicher Referent der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, einführen.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
7. Mai bis 25. Juni 2017, jeweils Samstag und Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung

Begleitveranstaltung:
»Leben ist Vielfalt« – eine Fotoausstellung des »Sonnenwind21e.V.« (ab 20. Mai 2017)
Der Verein für Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) und Menschen mit anderen Behinderungen in der Oberlausitz stellt unter dem Motto »Leben ist Vielfalt« Fotografien aus, die zeigen wie bereichernd das Leben mit Menschen mit Behinderungen ist.

Führungen und Projekte:
nach Vereinbarung (Anmeldung unter: vorstand@gedenkstaette-grossschweidnitz.org)

Veranstalter: Gedenkstätte Großschweidnitz e.V.
Ort: Gedenkstätte Großschweidnitz e.V., Friedhofsweg, 02708 Großschweidnitz

Weitere Informationen

(Text- und Bildquelle: Veranstalter)